Zur Zeit * 14.5.2014 ~ big wave ~

~ Gedanken zur Zeitqualität ~

© photochatree | Fotolia.com

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~ GANZ im Zeichen der Transformation ~ 

VOLLMOND im Zeichen Skorpion  |  14.5.2014

Zwischen dem Weltauf- und Untergang liegen unzählige Trennungen, Findungen, Erdbeben, Sonnenstürme, Tode, Neugeburten und alle heiligen Zeiten mal eine Polumkehr. Der Rest ist eine lange Kette an Wiederholungen.
Da, wo wir jetzt sind, erschüttern uns die Erdbeben nicht mehr. An die Sonnenstürme haben wir uns allmählich gewöhnt. Der Trennungen sind wir müde geworden. Und ehe nun die Suche nach dem anderen Pol für viele ein Drama ohne Ende wird, erinnern uns die Zeitkräfte daran, dass es wieder mal Zeit ist für eine epochale Neugeburt…

Sie findet nicht im Reagenzglas statt und auch nicht in der Krippe, sondern in der Tiefe des menschlichen Bewusstseins. Da sind wir nun. Oder noch tiefer: deep in the heart. Aber bleiben wir zunächst beim Bewusstsein.
Manchmal ertappe ich mich dabei, die „Gedanken zur Zeitqualität“ bereits im Vorhinein schreiben zu wollen. Warum auch nicht, denn die lunaren Grundthemen sind ja immer die gleichen. Und dennoch lassen sich meine Worte nur ganz selten im Vorhinein aus der Luft greifen. Manchmal gelingt ein Ansatz. Meistens nicht einmal das. Diesmal hätte ich von einer massiv transformierenden Zeitqualität und ihren Umbrüchen erzählt. Von der Notwendigkeit der Tiefenreinigung und ihren täglichen Symptomen des Stopp-and-Go. So steht es in den Büchern und so hatte ich es in den letzten Tagen auch erlebt. Ja, alles ist wahr und zugleich ist es nur die halbe Wahrheit, denn bei all dieser Reinigungsarbeit geht es mittlerweile längst nicht nur um das private Erleben. Die Zeitkräfte offenbaren sich in großflächigen Wellen, die ich zwar als Individuum deutlich spüre, deren konkrete Auslöser aber in ihrer Wundersamkeit meine Vorstellungskraft dann doch immer wieder weit übersteigen. Ein solcher Überraschungsmoment vollzog sich am Samstag, den 11. Mai.
Mein Radarsystem kündigte Aussergewöhnliches an. Je später der Abend wurde, umso deutlicher zeigte es sich. Was passierte? Ein erzkatholisches Land wie Österreich schickt eine transsexuelle Sängerin zum Eurovisionssongcontest nach Kopenhagen. Und ehe die Teilnahme dieser aussergewöhnlichen Erscheinung im eigenen Land noch verarbeitet wurde, wird diese mutige Performance mit offenen Armen und frenetischem Jubel von den internationalen Jurys zur klaren Nummer Eins gewählt. Knall.
Es war nicht nur der Song, die umstritten faszinierende Person im gleißenen Lichtstrahl, sondern die perfekte Inszenierung eines Liedes über einen Phönix, der an diesem Abend 35 Millionen Mal in die Welt hinausgeflogen ist. Ausatmen.

Wer es nicht gesehen hat, macht euch selbst ein Bild. Diese Performance transportiert nicht nur große Emotionen, sondern ganz viele Informationen. Ich poste es hier, weil es in all dieser Aussergewöhnlichkeit so absolut perfekt in die aktuelle Zeitqualität passt. Die Hymne der multiplen Transformation => Rise like a Phoenix
(Dass die Person hinter Conchita im Geburtsradix eine Sonne/Pluto-Konjunktion im Zeichen Skorpion hat; dass dieser Beitrag mit der Nummer 11 gestartet ist und insgesamt 13 Mal die Höchstnote 12 bekam; das sei nur am Rande vermerkt.)

Kommen wir zum Thema zurück. Der Vollmond im Zeichen Skorpion ist eine Zeitqualität der emotionalen Heilung durch Reinigung, Klärung, Schattenarbeit wie auch Neuwerdung. Sprechen wir es aus: es geht um Tabus. Egal ob Sexuelles, Transsexuelles oder Asexuelles – was wir nicht mehr verdrängen können, wird irgendwann so groß und übermächtig, dass es mit einem Mal aus dem Schatten hervorbricht und ins Licht (Bewusstsein) schießt. Selten erlebt man so einen Moment harmonisch. Meistens braucht es dazu gewaltsame Kräfte. Ein wahrer Segen ist es aber, wenn so ein Durchbruch über bloße künstlerische Ereignisse geschieht! Wie immer es ausgeht, ob die Beteiligten daran zugrunde gehen oder wie Phönix aus der Asche steigen, in jedem Fall haben die plutonischen Lunar-Kräfte eine heilsam reinigende Wirkung. Eine Erlösung für alle Beteiligten: für diejenigen, die nichts mehr zurückhalten müssen wie auch für jene, die endlich all den aufgestauten Unmut entladen können. Griechisches Theater des 21. Jahrhunderts.
Was in diesem Jahr erstmals meine astrologische Seele freut wie auch überrascht, ist die „große Bühne“, auf der uns dieser Reinigungsprozess hereingespielt wird. Wir drehen den Fernseher auf und glauben, dass wir erste Reihe fussfrei zuschauen und uns alles nix angeht. Dann drehen wir den Fernseher wieder ab und es es ereilt uns über die Hintertüre. Das Umdenken, Hinschauen, Annehmen und Sein-Lassen ist spätestens seit dem letzten Samstag nicht mehr nur eine ganz private Sache. Im wundersamen Gleichklang mit einer Venus-Mars-Opposition fliegt seit 11.5. ein Phönix durch das Kardinale Kreuz des kollektiven Veränderungstheaters. Wo immer er auftaucht, hinterläßt er eine Spur des reinigenden Feuers. Es pulsiert in den Köpfen, im Wertesystem, in den Herzen und vor allem in so manchen Diskussionsrunden.

© Dirk Czarnota|Fotolia.com

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Das Unmögliche ermöglichen
Eins vorweg, hier geht es weder um das Politikum noch um die Notwendigkeit der Toleranz, auch nicht um Schwulen/Lesben, sondern einzig um das Phänomen, dass es ein einziger Mensch durch seine körperliche Präsenz schafft, den Finger haarscharf auf ein jahrtausend altes Tabu zu legen – und zwar so genau, dass sich vom letzten Stammtischwinkel hinauf bis zum Bundespräsidenten alle, wirklich ALLE, Männer wie Frauen gleichermaßen, plötzlich mit einem Thema auseinandersetzen. Dabei geht es um ein riesengroßes Tabu. Wie sehr ist es uns erlaubt, die uns zugewiesene Rolle als Mann oder Frau zu wechseln?

Die Antwort sitzt weder im Kopf, noch in irgendeiner religiösen Schrift. Auch nicht im Bauch, sondern tiefer. Die Frage berührt die Säulen unseres menschlichen Selbstverständnisses. Ich Frau, du Mann, in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der physische Tod die innewohnende Seele wieder in die geistige Welt entlässt. So war es bisher programmiert und bis auf wenige Ausnahmen wurde diese Programmierung über all die Jahrtausende durchgezogen und nie in Frage gestellt. Mit der Person des Tom/Conchita taucht nun eine neue Variante auf der Bühne auf. Hier ist ein Mensch, der selbst wählt, ob er als Mann oder als Frau den Tag erlebt. (Der Bart tut da übrigens gar nichts zur Sache.) Uns wird gezeigt, dass wir selbst nicht nur die Schöpfer unseres Alltags und unserer Lebensumstände, sondern auch die Regisseure unseres geschlechtlichen Erlebens sind. Und das geht ohne Drama. Ganz ohne Drama. Im Gegenteil. Da ist viel Freude, Lust und Liebe dabei. Und das ist die Neugeburt.

Das heißt: ich Frau, du Mann?
Oder doch auch ein bisschen von beiden in uns?
Und wenn ja, wie geht es dem andersgeschlechtlichen Teil in mir?
Reinspüren.

Diese Frage war so lange „kein Thema“, dass es nun wirklich Zeit wird hinzuschauen. Und wie immer diese Diskussionen enden, ob in totalem Unverständnis oder in Toleranz, in Selbsthass oder in Selbstliebe, jemand der dieses Tabu zu brechen vermag – einen solchen Katalysator schickt der Himmel.

 

© Matteo Arfanotti

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He/She
Im Wassermann-Zeitalter mutieren wir alle in Richtung Androgynität. Die extremen Pole von Männlich und Weiblich rücken schon seit einigen Jahren einander zusehends näher. So gesehen ist Conchita Wurst eine logische Erinnerung an eine nächste Epoche, die wir in ferner Zukunft vielleicht alle einmal erleben werden. Jedenfalls ist der geflügelte Bart bereits ein ganz konkretes Merkmal für ein aktives Gender-Switchen. Auch wenn der Gedanke daran derweil in der breiten Masse noch an dicken Brettern vor dem Kopf abprallen mag, so sind wir seit dem letzten Samstag dem Zeitalter des „Uni-sex“ mit einem großen Schritt näher gerückt.

Zurück in die aktuelle Zeitqualität. 2014 ist ein Jahr des Saturn. Heuer wirken die höheren Gesetze. Das heißt, hier auf dem Boden der wundersamen Tatsachen bauen wir neue Strukturen für nächste Generationen. In gewisser Weise wirken wir als Architekten des „Neuen Menschen“. Im Monat der Stiere erfahren wir diese Baustelle in den Bereichen Körper, Sinnlichkeit, Venus, Genuss, Natur, Fruchtbarkeit, wie ebenso alle damit verbundenen Werte und Selbstwerte. Mit der Venus/Uranos-Verbindung (16.5.)  finden in diesen Bereichen unerwartete Umbrüche statt. Die äußerste Frage lautet: Bin ich es denn überhaupt wert? Bin ich es wert, geliebt zu werden??

Die Perversion liegt nicht in der Ja-Nein-Antwort, sondern in der Tatsache, dass wir überhaupt so eine Frage in uns tragen. Aber sie schwingt seit Generationen mit. Für manche bis tief unter die Hautschichten vermeintlich körperlicher „Problemzonen“ hinein. Wenn du die Zeitqualität dieser gegenwärtigen emotionalen Umkehrkraft ganz persönlich nutzen willst, dann verbinde dich an dieser Stelle mit deinem anderen inneren Pol. Es kann der Mann in dir sein, wenn du Frau bist. Es kann die Frau in dir sein, wenn du Mann bist. Es kann aber auch die Energie der Fülle sein, wenn du bisher das Gefühl hattest, dass du immer zu wenig bekommst. Es kann die Energie der Freiheit sein, wenn du dich schon lange Zeit innerlich gefesselt fühlst. Es kann aber auch ein ganz banales Gefühl eines geglückten Tages sein, egal wie du dich fühlst. Bergen wir unsere Seele an diesem Vollmond in aller Bewusstheit unseres Geburtsrechtes auf Wohlstand, Glück und Geborgenheit tief in unser irdisches Menschenkleid ein. Möge sich alles, was uns bisher am irdischen Genuß gehindert hat, ab sofort in eine nährende Kraft transformieren.
„Die Sehnsucht, die du in dir spürst, will und kann gelebt werden“. Das klingt wie ein Zitat von Conquita Wurst, ist aber tatsächlich die Tagesqualität des 13.5.2014 nach dem Neuner-Kalender. Und mit diesem Thema sind wir sowas von „ganz in der Zeit“.

Abgesehen von all dem bisher Gesagten ist der heutige Vollmond ein besonderer. Die Buddhisten feiern den WESAK-Mond als Fest der Erleuchtung. Nicht um die  Sinnenfreuden alleine geht es im Leben, aber dennoch sind genau diese nach all den Überlebenskämpfen der letzten Jahre wieder so ein kostbarer Wert geworden. Wenn ich Massage-Gutscheine zu verkaufen hätte, würde ich sie an dieser Stelle zum Verschenken anbieten. Die Botschaft lautet: Sei berührbar und berühre achtsam und liebevoll. Das ist die heilsamste Erdung in diesen Tagen.

Wie geht es weiter in der nächsten Zeit?
Am Tag bevor die Sonne ins Luftzeichen Zwillinge wechselt, am 20.5., endet die zweieinhalb Monate lange Phase des rückläufigen Mars. Damit laufen die Antriebsräder in den Projekten und Plänen wieder ungebremst weiter. Alles, was seit 1. März im Zeitlupentempo getröpfelt ist oder gar still gehalten wurde, bekommt nun wieder grünes Licht. Hurra, gell ja. Mir geht es auch so. Wer die kollektiven Depressionen der letzten Wochen gespürt hat, darf sich nun über die neue Beweglichkeit ganz besonders freuen. Es funzt wieder. Alleine der Gedanke daran tut so gut!!!
Am 24. Mai löst sich ein selten angenehmer Aspekt aus: ein Jupiter-Saturn-Trigon wirkt in Richtung Wunscherfüllung. Für mühevolle Anstrengungen der letzten Jahre sind Löhne angesagt. Oder zumindest stehen die Chancen gut, dass ein im Mai 2000 gesetzter Samen nun Früchte trägt. Damals hatte dieser Jupiter/Saturn-Zyklus begonnen. Er dauert noch bis Dezember 2020. Auf dieser Wegstrecke kann sich dieser aktuelle Aspekt so auswirken wie ein wohlverdientes Glück, das wir uns in den letzten Jahren erarbeitet haben. Zufälligerweise gibt es an diesem Tag auch einen => Sternschnuppenregen !!
Mit anderen Worten: Ende des endlosen Jammertals. Wir haben Grund zur Vorfreude.
Für den 26.5. zeigt der Neuner-Kalender einen „Tag der Bewusstwerdung“ an. Da müssen keine großen Wunder geschehen. Ich habe mir angewöhnt, solche Tage als wertfreie Spiegeltage zu erleben. Das schont die Nerven und lässt viel Raum für Überraschungen. A propos Überraschungen…

Ganz im Sinne der aktuellen Ausdehnung in Zeit und Raum findet von 9.6.-18.6. ein Online-Walk zum Thema „Neue Horizonte“ statt. Vor mehreren Wochen war das Bild vom fliegenden Seelenvogel bereits da. Nun ist mir klar, dass es hier um eine kollektive Erfahrung geht, zu der wir alle gerade anheben. Wer sich für diesen Online-Walk zu den „Neuen Horizonten“ speziell interessiert, kann gern direkt unter => Neue Horizonte weiterlesen.
(Für Anmeldungen bis zum 15.5. gibt es noch einen Frühbucher-Tarif. Allerdings ist die Gruppe bereits jetzt schon fast voll.)

Damit weht hier am Ende mal wieder ein kräftiger Wind des Herzensdankes herein! Die Beiträge zur Zeitqualität ziehen immer größere Kreise… Immer noch! Danke für eure Weiterleitungen, Empfehlungen und überhaupt das Interesse an dem, was hier fließt. Es geht unter die Haut. Jedesmal auf’s Neue.

In diesem Sinne lesen wir uns wieder, wenn der Flieder wieder blüht.
with much LOVE from above and good vibes from the ground
das wünschen euch

© Artenauta | Fotolia.com

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Amadea & das Dream-Team in Goldy Surround

Hier eine frühere Hymne „zur Zeit“. Mit Handkuss => Europa
Hier once more => The Unstoppable
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Obwohl ich keine Werbung mache und seit längerer Zeit bewusst keine Angebote in dieser Richtung mehr veröffentliche, hat die Nachfrage nach persönlichen Terminen in der letzten Zeit intensiv zugenommen. Ja, ihr Lieben, der lunarische Kanal ist für Einzelberatungen freigeschalten! Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass ich derzeit bis Mitte Juli bereits ausgebucht bin...
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Weil Geld immer noch hoch im Kurs steht, habe ich vor wenigen Wochen auch Texthoroskope zum Thema „Geld & Finanzen“ in mein Angebot aufgenommen. Die Horoskope gibt es sowohl für ein Monat (€ 11,11) als auch für das gesamte Kalenderjahr (€ 33,33).   =˃ Texthoroskope
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Wunder geschehen vor allem dann, wenn man nichts erwartet. Manchmal geschehen sie hier =˃ PayPal oder hier: Easy Bank Wien (lautend auf Mag. Amadea Susanne Linzer, BIC: EASYATW1 IBAN: AT481420020011244964) aber wie immer vor allem auch hier:  DANKE.