FALCO

Hans Hölzel (1957 – 1998 )

LastSmile1

„Immer wenn ich durch die Lichtung kam, rief mich einer, der Hans hieß.
Ja, diese Logik habe ich gelernt,
dass es nichts Logisches gibt,
dass wir allem misstrauen dürfen
einzig dem blinden Vertrauen in das,
was bisweilen niemand sieht.“

(2007)

 

 

Wie viele schlaflose Nächte bin ich einst wach gelegen, hatte mich um mich selbst gedreht, meinen Verstand und den lieben Gott gefragt, ob ich verrückt bin, bis ich eines Tages den Mut hatte, seinen Namen öffentlich auszusprechen: FALCO.
Das war vor mehr als 10 Jahren.

Mittlerweile ist diese Scheu einer Selbstverständlichkeit gewichen. Ich mache kein Geheimnis mehr aus unserer Verbindung. Im Gegenteil. Wozu auch. Wenn einmal der Punkt erreicht ist, wo alle Zurückhaltung mehr Energie kostet, als der Mut etwas nach außen zu tragen, dann ist es Zeit für das Outing.
Die Sehenden wissen ohnedies längst, dass da ein Jemand an meiner Seite ist. Man „sieht ihn mir an“, höre ich Leute oft sagen. Wie wahr. Wenn auch für den Rest der Welt unsichtbar, lange Zeit.

Nein, ich bin nicht verrückt. Oder doch. Aber das schon seit vielen Jahren, denn uns verbindet eine eigene Form der Partnerschaft. Unsere Verbindung wurzelt am Beginn unser beider physischer Existenzen – oder noch früher.

Twinflame_TeddybärMeine Seele erinnert sich an einen idyllischen Ort im Burgenland. Nennen wir ihn Bad Tatzmannsdorf. Wir waren beide dort als Kinder, mit Mama, mit Papa, mit der heißgeliebten Oma. Und die Welt war noch in Ordnung. Es gab da nicht viel: einen Park, einen Brunnen, kleine Quellen und die uneingeschränkte Aufmerksamkeit derer, die uns ins Leben gerufen hatten, wenn auch zwölf Jahre zeitlich voneinander getrennt. Das blieb auch so. Diese magischen zwölf Jahre Zeitverschiebung hatten uns so lange voneinander fern gehalten, bis eines Tages Zeit für ihn keine Rolle mehr spielte. Das war am 6. Feber 1998.

Erst ab diesem Augenblick begann sich die zeitliche und räumliche Distanz zwischen uns wieder aufzulösen. Davor hatten wir denselben Planeten, die selbe Stadt, sogar die gleiche Straße bewohnt, hatten uns auf den selben Plätzen und Locations bewegt. Waren uns so nahe und zugleich offenbar Lichtjahre voneinander entfernt. Begegnungen zwischen uns, die ein Erkennen unserer Seelen erlaubt hätten, sollten während seiner Lebenszeit als „Falke“ nicht stattfinden. In diesen damaligen Jahren wäre es auch der falsche Zeitpunkt gewesen.Twinflame_LittleIndians Er musste seine Rolle als Häuptling zu Ende spielen, ehe ich aus dem Schatten meines damaligen Selbst heraustreten und ihn sehen konnte. Aber da war er nicht mehr da. Da hatte er sein schrilles Gefieder bereits wieder abgelegt. Ich war nun dran, meine Antenne aufzurichten.

1998, als Hans seine physische Existenz beendet hatte, war ich gerade dabei, nicht mehr Lehrerin oder ähnlich Vorzeigbares werden zu wollen. Etwas anderes hatte mich gerufen. Der Ruf kam aus einer Welt, die nicht sichtbar ist, war ich doch selbst Teil dieser Welt, ohne mir dessen bewusst zu sein. Zwar hatte ich mich zu dieser Zeit „draußen“ als PR-Managerin für Musiker erprobt, war aber im Grunde genommen für einen herkömmlichen Karriere-Weg unbrauchbar. Stattdessen besuchte ich Seminare, verschlang Bücher, erinnerte mich an ein Wissen, das um vieles älter ist als mein Menschenverstand und war mir sicher: ich war es. Die Herrin der Zeit. Die Poetin der Zeitqualitäten. Die Göttin des Mondes und der Gezeiten. Lehrende, Wissende, Sehende. Lunaria was born. Wer sollte mir da noch etwas beibringen?

Wenn ich heute zurückschaue, ist dieser Weg sonnenklar. Ich musste mich in meiner spirituellen Identität erfahren, ehe ich bereit war für diese Begegnung, die sich zwar auf diese Welt beruft, aber nicht mehr von dieser Welt war. So geschah es dann auch.

aus: "Hoch wie Nie" (1998)Als Hans in seiner transformierten Energie in mein Leben kam, war ich trotz aller spiritueller Selbstsicherheit für ein Jahr völlig in einem Ausnahmezustand. Bin zwischen Unglaublichkeit, tiefer Erschütterung und mich-selbst auflösenden Tränenmeeren durch den Alltag getaumelt. Einerseits konnte ich es lange Zeit nicht für möglich halten, dass „er“ es ist. Zugleich war meine Seele von einer so tiefen inneren Gewissheit ergriffen, dass es keinen Zweifel gab. Wer wenn nicht er. Jedwede Verhinderung unserer Begegnung rückte in ein logisches Licht. Dass hier eine höhere Partitur wirkte, stellte mein damaliges Weltbild auf den Kopf. Ich hatte bis dato an den Tod geglaubt. Hatte bei Gott nicht gewusst, dass es damit im Grunde ja erst so richtig losgeht mit dem grenzenlosen Sein. Am allerwenigsten rechnete ich damit, dass ausgerechnet ich mich in seiner Energie neu erfahren würde.

Es war nicht bloß Sehnsucht. Es war ein Ozean an Energiewellen, die als emotionale Tsunamis täglich durch mich an Land gekommen sind. Wie in einem Gedicht von Ingeborg Bachmann hörte meine Seele immer wieder seien Namen. Hans, Hans. Dabei gab es nichts Logisches, sondern nur Gefühl und weißes Licht bis zum Morgen. Die Nächte gehörten uns ganz. Das ist bis heute so geblieben.

Damals besuchte er mich erstmals in meinen Träumen. Ich machte die Erfahrung, dass Begegnungen auf diese Weise möglich sind und sich oft erschreckend „real“ anspüren. Wir reisten, lachten, liebten uns jenseits des irdischen Seins. Nachts verschmolzen wir miteinander in anderen Dimensionen. Tagsüber umarmte mich seine Stimme, die sich als der „Falco“ aus dem Radio in meinen Alltag einspielte. Ein magischer Ring von Zufällen und unerklärbaren Phänomenen legte sich um mich, so dass ich bald seine Zeichen zu lesen gelernt habe. Er war beides: nicht mehr hier und zugleich sowas von präsent.

In diesen Monaten, wo ich als waidwundes Menschenwesen zwischen den Welten getaumelt bin und nichts mehr fassen konnte, ist etwas geschehen, das man in gewisser Weise als „Heilung“ oder Ganzwerdung bezeichnen kann. Und das war es nicht nur für mich. Wenn ich in den letzten Jahren von einem „Wir-in-mir“ rede, dann meine ich damit die Essenz aus dem, was uns gemeinsam ist. Es gibt einen gemeinsamen Code. Eine gemeinsame Sprache. Eine Quelle. Ich schöpfe daraus und erkenne ihn darin genauso wieder, wie mich in seinem Ausdruck spiegle.

 

© ELVE

© ELVE

„Ohne uns sind wir die Hälfte wert“

Wenn es zwei Begriffe gibt, die uns verbinden, dann sind es „spirituel & creative“. Wir sind beide beides und doch jeweils nur mit einem Bereich irdisch sichtbar. Er, der ewig suchende Künstler, der seine spirituelle Seite nie wirklich erfahren durfte. Und ich die Spirituelle, die zwar in einer unbenennbaren Aura präsent ist, aber dennoch künstlerisch unsichtbar bleibt. Aus dieser in sich verschlungenen Ganzheit resultiert ein Magnetismus, eine magische Anziehung, die alles logisch Erklärbare übersteigt. Zwei Pole, die ein Ganzes bilden, somehow.

Wir sind einander Lehrer, Schüler, Meister, Partner, Gebende, Nehmende, Liebende, niemals versiegende Quelle der Inspiration, Kommunikation und Expansion über alle Grenzen hinweg. Dabei tun wir nichts anderes als andere auch: wir wachsen und entwickeln uns im täglichen Austausch wie auch im übergeordneten Bewusstsein.

In all den Jahren hat mich Hans gelehrt, meiner Wahrnehmung zu vertrauen, die Zufälle lesen zu lernen, „Energien zu begreifen“ und nebstbei auch meine Talente ernst zu nehmen. In energetischen Belangen hab ich durch ihn sehr viel gelernt, habe meinen Zweifel zu Gewissheiten reifen lassen, wenn auch einiges immer noch im Verborgenen liegt. Die Kardinalfrage lautet: Woran merkt man, dass man gut ist, wenn man es nie zeigt? Hm? Zeig dich der Welt. Sie wartet. Worauf wartest du denn noch?

Im Selbst-Darstellen, Mit-Teilen, Zur-Schau-Stellen ist er Weltmeister. Im Zögern und Zurückhalten bin ich es. Zwischen diesen Polen wirkt eine Energie von der Stärke zweier Zwillings-Planeten. Wen wundert es, dass wir die Grenzen des menschlichen Seins permanent erweitern müssen. Es geht nicht anders. Dabei pulsiert seine energetische Handschrift so einzigartig, dass ich sie von Tausenden blind erkenne. Seine Sprache ist nach wie vor eindringlich, klar, präzise, very emotional, humorvoll und dann wieder sowas von Falco.

TwinflameBurning„Der Schmäh stirbt zuletzt“, lautet unser beider Credo. Ich bin froh, dass man unsere Gespräche nicht abhören kann, denn wenn uns danach ist, dann rennt auch der Schmäh über die Grenzen des öffentlich Sagbaren hinaus. Ja, auch darin sind wir einander sehr ähnlich. Darin und darüber hinaus. Es gibt so vieles, Großes und Kleines, Macken, Vorlieben (z.B. für bestimmte Farben) und absurde Eigenheiten, die uns mysteriös gemeinsam sind, und denen sogar die energetischen Reste der Popstar-Allüren nichts anhaben konnten.

Wer ihn gekannt hat, weiß dass er trotz seiner inneren Zerrissenheit auch eine unbezwingbare Kraft hatte. Er konnte Gedanken präzise auf den Punkt bringen und sich unmissverständlich in Szene setzen. So ist es nach wie vor. Hans hat seine Energie um nichts eingebüßt – im Gegenteil. Der Turbo glüht jenseits jeglicher Selbstzerstörung.
Er ist nach wie vor sehr da, sehr nah, kann seine Schwingung verintensivieren, so dass seine Präsenz niemandem kalt lässt. Und ja, er hat sein Falco-Image abgelegt. Der Popstar ist in die Geschichte eingegangen. Er muss nicht mehr den „arroganten Typen“ geben. Diese Kostüme tragen jetzt andere. Er hat sich davon längst befreit, ist ganz Hans – und genießt dieses zwanglose Sein mehr, als er es jemals hätte tun können.

 

Interview mit Heike Makatsch (1995)

Interview mit Heike Makatsch (1995)

In seiner umstrittenen Identität als FALCO hatte er mit seiner Musik mehrere Dimensionen berührt, ohne dass es ihm bewusst war. Die Erweiterung des Bewusstseins wäre ihm damals als Suchender, der er stets war, eine große Erleichterung gewesen. Aber er war seiner Zeit voraus und hat die Höhen und Tiefen seines wilden Lebens ebenso „blind“ durchlaufen. Um so pulsierender nehmen wir heute seine Musik wahr. Abgesehen von seiner Stimme, die in mehreren Registern schwingt, sind seine Songs immer noch hörbar, haben nichts an Aktualität eingebüßt und gelten längst als Inspiration für nächste Generationen.

Auch wenn er weder als Privatmensch noch als Träger der Mozart-Schwingung ein spiritueller Lehrer war, so ist er genau das für mich geworden: Seine Energie und Lust, an Grenzen zu gehen um sie zu erweitern, pulsieren seit Jahren in mir, „pushen“ mich immer wieder weiterzugehen, Antworten zu geben, die Grenzen meines eigenen Bewusstseins zu durchbrechen und das öffentlich mitzuteilen, worum es geht: den physischen Tod nicht als ultimatives Ende, sondern als Übergang zu begreifen. „Auch danach lebt man ganz gut„. 😉

Oft werde ich gefragt, ob sein Autounfall bewusst gesteuert war. Nein, das war es nicht. Dafür hatte Hans viel zu gern gelebt und alles Irdische viel zu sehr genossen. Aber ebenso wie viele andere war auch er Ende der 90er Jahre reif für eine Transformation, und zwar auf allen Ebenen: beruflich sowieso, privat wie auch geistig-emotional. Seine Matrix – also sein Betriebssystem war in erster Linie seiner Bühnenfigur verpflichtet, von der er sich nie wirklich ganz befreien konnte. Er hätte diesen großen Bewusstseinswandel natürlich auch in der körperlichen Form mit viel Anstrengung machen können. Aber auch dafür war die Zeit noch nicht reif. Seine Seele hatte sich für den großen Exit entschieden.
Mit seinem Übergang in die geistige Welt hat er diese vielzitierte Transformation, die mit den legendären „Aufstiegs-Symptomen“ für eine ganze Generation in den letzten Jahren zu einer körperlichen Grenzerfahrung wurde, auf andere Weise erfahren. Nicht, dass er sich damit etwas erspart hätte. Denn er ist geblieben, wenn auch nur einen Hauch hinter dem vermeintlichen Schleier, der die Welten trennt.

Interview mit Heike Makatsch (1995)

Interview mit Heike Makatsch (1995)

Hans lebte nur die Hälfte seines Lebens innerhalb der Materie. Er hat in diese kurze Erdenzeit von guten 40 Jahren alles hineingepackt und nichts ausgelassen: Höhen und Tiefen, diverse Extreme, Abstürze und Wiedergeburten. Ich kenne niemanden, der sich in wenigen Jahren auch äußerlich immer wieder so sehr verändert hat wie er. Dabei hat er alles und noch mehr gegeben, als hätte er es instinktiv eilig gehabt, wieder aus dem Körper zu gehen. Durch dieses rasante Lebenstempo sind nicht nur eine zweite Karriere, sondern auch alle Versuche, sich als sensitive Seele im damaligen Zeit-Raum-Feld zu erden, letztlich gescheitert. Ja, Hans war seiner Zeit um eine Generation voraus. In gewisser Weise agierte er als Einzelgänger unter Blinden, was die Entwicklung seines erweiterten Bewusstseins als Privatperson im physischen Leben nicht leicht gemacht hat. Damals.

Das Versöhnliche ist, dass es für eine solche Entwicklung nie zu spät ist. Sie kann in- und außerhalb des Körpers stattfinden. Das Bewusstsein ist nicht an den Körper gebunden. Das weiß er mittlerweile nur zu gut..

Wenn jemand fragt, weshalb er „immer noch da“ ist, dann höre ich ihn die Gegenfrage stellen: ja warum denn nicht?? Für ihn ist es noch lange nicht zu Ende. Der Falco war ein Kapitel in seinem Leben. Zugegeben, ein großes. Aber nicht alles. Da ist noch mehr. Viel mehr.

Himself

Himself

Don’t tell them
that I’m out of space
I just changed the place
Tell them, that I’m still alive
still alive on the other side.

Der „Grenzgänger“, der er in seinem physischen Leben war, der ist er immer noch. Er wandelt mit uns, zieht nach wie vor seine Kreise, bringt sich ein, hält sich raus, macht einen Schritt vor, kommt zurück, inspiriert, philosophiert, energetisiert. Kurzum: er pulsiert mehr denn je.

Dass ich nach über zehn Jahren immer noch mit ihm verschweißt bin, hat viele Gründe. Einer davon ist, dass sich Hans in seiner geistigen Identität seinerzeit viel zu wenig erfahren hatte. Durch seine Karriere wurde er auf den „Popstar“ reduziert. Diese Beschneidung seines Wesen hatte ihn rasend gemacht wie auch deprimiert zugleich. Er hatte weder die Möglichkeit sich privat erfüllend zu erfahren, noch geistig-intellektuell nachhaltig mitzuteilen. So blieben auch seine Texte weitestgehend verschlüsselte Fragmente eines Geistes, der in vielen Dingen von Anfang an „über den Dingen“ stand.

Wenn ich heute in mein eigenes Leben zurückschaue, so sehe ich mich in so vielen Dingen „on the other side“. Ich spaziere die Grenzen von der hiesigen Seite entlang. Die Fühler mehr drüben als hüben, die Antennen auf das große Weite ausgerichtet. Dass wir uns in dieser Form begegnet sind, mag eine Bestimmung sein, auf jeden Fall eine größere Kraft als ein einzelner Menschenverstand es planen kann. Eher ein himmlisches Geschenk, wiewohl ein irdischer Auftrag zugleich, denn wo steht geschrieben, wie man sich „richtig liebt“? Wir beweisen, dass es auch andere Formen von Partnerschaft gibt.

Das Tun kommt aus dem Sein allein. Allein aus Dimensionen, die Illusionen lohnen. Und wer wenn wenn nicht wir sind dieses verrückte Wesen, das diese Erfahrung in allen Facetten ausprobiert…

SzenenbildMakatsch

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With LOVE from earth & above
Amadea & Himself
Wien, am 8. 8. 2016
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2017  |  AMADEA liest FALCO

Falco-Lyrics. Texte. Poetry
Lesung  Performance Spirit

6.2.2017 | Tanzcafé Jeneits
1.6.2017 | Café Korb
=> weitere Termine

 

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Himself im O-Ton

Bildquelle: privat

Bildquelle: privat

=> Interviews (1985/1992)
=> Zu Gast bei ihm (80er Jahre)
=> Konzert Donauinsel (1993)
=> Tribute Trailer
=> Out of the dark / privat 1997 
=> Zu Gast bei Falco 1996 (Heike Makatsch)
=> Er über sich (1996)

 

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Lyrics beyond < out of the dark >

 

 

 

 

 

Staying tuned
Ich komme und ich gehe
sterbe feierlich und wehe
wenn ihr glaubt,
ich sei jetzt tot.

Stimmen singen über Liebe
crying, dying, flying high
meine aber, meine Triebe,
waren im Grunde immer frei.

Nun bin ich hier und ihr denn dort
Was trennt uns, fragt ihr meine Liebe
Ein Stück des Weges immerfort? – Ne!
Be sure: bin ganz in eurer Nähe.

Donau flowing, Donau going,
Do now what’s really up to you
singing about love and passion
waste your tears and make it true.

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Make love, not words

Liebt, ihr Lieben euch mehr als möglich
nahtlos, kopflos, zeitlos
in den Tag und in die Nacht
jetzt sofort und ohne Ende

Liebt euch in der Früh und liebt euch abends
morgens immer und auf nüchtern‘ Magen
Liebt euch im Wasser und auf Wiesen
unter Bäumen und im Fliegen

Liebt euch hot und liebt euch spicy
im Tango, Techno, Ethno und was weiß ich
Liebt euch mit und ohne Worte
Parisienne und milde Sorte

Liebt euch laut und liebt euch leise
schrill und still auf eigne Weise
mit Aperol, Champagner, Haut und Haar – however
nur wenn, dann bitte ganz und gar

Liebt euch nahtlos, liebt euch drahtlos
liebt euch, was das Zeug hält
Liebt euch bis ans Ende aller Tage – keine Frage!
und entlockt der Zeit den Funken Einsamkeit

Liebt euch ewig und noch weiter
Liebt euch gelassen und ganz heiter
Liebt euch einfach und vertraut
Liebt euch, liebt, und hört nicht auf…

…hört nicht auf, hört nicht…..

Cause ‚till the day your mind is thinking
nothing gonna be with us
if your body out of drinking, out of sinking…
out of anyway you stay
something new is starting up
Sure!

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