Zur Zeit * 26.5.2013 * energy wave

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Platzwechsel 1

Persönlich

Ausgemacht waren ein paar warme Sonnentage mit Plusgraden. Eventuell ein Badetag zur Vorfreude. Oder zwei.
Und jetzt sitze ich in Wollsocken, Winterpullover und Kuscheldecke vor dem Heizstrahler und sortiere meine Buchstabensuppe im Vollmondlicht. Genauer gesagt: im abnehmenden Vollmondlicht, denn ich schreibe diesmal 24 Stunden zeitverzögert. Mittlerweile ist der lunare Höhepunkt schon überschritten und Worte können landen.

Im Augenblick gibt es vieles zu sagen – und noch mehr zu tun. Beides zugleich. Da ich mich in diesen Wochen auf privater Ebene der totalen Transformation hingebe, brauche ich momentan meine beiden Hände rund um die Uhr zum Zupacken, Ausräumen und Abtransportieren. Es ist soweit. Was im Großen geschieht, spielt sich auch bei mir im Kleinen ab. Das Eingemachte wird schichtweise entfernt.

An diesem Vollmond beginne ich meine Räumlichkeiten, die mir 27 Jahre (ein Saturn-Zyklus lang) Schutz und Geborgenheit gegeben haben, zu räumen. Ein Megaprojekt. Tod und Neugeburt.

Aber ich verschwinde nicht von der Erde. Noch nicht. Zufälligerweise hat mir letzte Woche eine kartenlegende „Wahrsagerin“ ungebeten mein physisches Sterbealter verraten. Ich wollte es nicht wissen und weiß es nun doch. 88. Die Meisterzahl der Unendlichkeit. (Anno 2057 ist zufälligerweise Falco’s 100. Geburtsjahr. Was für ein Zufall.)

So gesehen bin ich in diesen Wochen gerade in der Mitte der Mitte. Halbzeit. In diesem Bewusstsein bereite ich mich nun darauf vor, mein Spielfeld der ersten Halbzeit komplett auszuräumen und neu zusammenbauen zu lassen. Zu diesem Zweck werde ich mich im Sommer 8 Wochen lang von der gewohnten Bühne zurückziehen (duschen gehen) und mich frisch machen für den zweiten Teil dieser sonderlichen Lebensreise.

Das heißt, zum nächsten Vollmond (23.6.) ziehe ich in ein Exil an die Donau, wo ich während des Umbaus dem Himmel, den Sternen und dem Wasser tatsächlich näher bin als hier im 2. Stock über der Erde. Wenn die Göttin will (und sie wird wollen), dann kehre ich nach Maria Himmelfahrt (15.8.) wieder in mein hiesiges Nest zurück, das in der Zwischenzeit vom Fußboden bis zur Decke komplett erneuert wird.

Ich erwähne dieses Mega-Projekt, denn obwohl es eine persönliche Erfahrung ist, fügt es sich exemplarisch in die Jahresmitte von 2013 ein. Es geht um die neuen Plätze. Wir verrücken. Aber es geschieht nicht linear, sondern wie das Pferd am Schachbrett springen wir in 90° Winkeln. Ein Feld nach vor, zwei auf die Seite. Gong. Oder ein Feld auf die Seite und zwei nach vor. Gong. Undsoweiter.

So blicke ich dieser verschachtelten Verrückung ins Neue gelassen entgegen. Und das ist keineswegs selbstverständlich, denn wer mich kennt, weiß, dass mir als notorisch Heimatlose mein Nest am Wiener ISIS-Brunnen heilig ist. Es ist mein irdisches Zuhause. Und mehr.

Diese Räume schwingen mindestens so hoch wie die große Grabkammer der Cheops-Pyramide, wenn es hier auch mehr so aussieht wie in einer abgelebten Wiener Altbauwohnung. Aber der Schein trügt. Genau an diesem Ort war ich in all den Jahren vor dem allmächtig-katholischen Gott, seinen irdischen Handlangern und dem Rest der Welt zu 100% geschützt. Es ist der Brutkasten meiner spirituellen Identität und zugleich eine Überlappungszone mehrerer Dimensionen. Heilungsraum, Raumschiff, Schiffsbrücke. Und in all dem Himmel & Hölle zugleich.

Als ich vor einigen Jahren einmal von einer wildfremden Person gefragt wurde, ob ich denn die Mieterin „dieser Wohnung mit dem schönen Licht“ sei, weiß ich, dass es besondere Räume sind. Dieses spezielle Ambiente nun abzubauen – also eigenhändig zu fragmentieren – und das nackte Skelett dicken Bohrern, Stemmern und Maurern anzuvertrauen, bedeutet zugleich ein Beben bis in meine körperlichen Zellen.

Nachher wird hier nichts mehr so sein, wie es vorher einmal war. Aber was soll ich sagen? Ich transformiere, also bin ich. Wir schreiben das Jahr 2013.

Ja, ich war es selbst, die in den letzten Monaten im Rahmen von zwei Online-Walks zur DNS-Neuprogrammierung dieses Szenario der Komplett-Neuverkabelung „erlaubt“ bzw. ins Leben gerufen hat. Nun geschieht es am eigenen Leib. Hurra, hurra. Ich lebe, was ich predige – und das auf allen Ebenen, denn der private Total-Umbau ist noch nicht alles.

Weil die Wende-Energien nicht nur mich, sondern auch „mein Kind“ – nämlich LUNARIA – erfassen, kommt es parallel dazu in diesen Wochen auch zu einem Umbau der Website.

Nach 7 Jahren bekommt Lunaria.at ein neues Gesicht. Es wird seit Wochen daran im Stillen gearbeitet. In der Zeitqualität des kommenden Wassermann-Mondes will sich dieser längst fällige Relaunch manifestieren. Es wird nicht weh tun und doch bedeutet auch das eine Neuprogrammierung für die amadeatische Mama.

Ihr seht, dieser Mai macht alles neu. Querlegen zwecklos. Die Energien drängen nun mit voller Wucht herein, dass einem/einer schwindlig wird. All das erklärt in Summe mein 24-Stunden verspätetes Posting.

Und all das erklärt auch alle weiteren Rhythmus-Anomalien, die sich bezüglich der LUNARIA-Zeitqualitäten ab nun ergeben werden. Zwar fließe ich im Mondrhythmus wie das Plankton im großen Ozean, aber zugleich breche ich an diesem freiheitsliebenden Schütze-Vollmond aus dieser Schablone aus – womit wir auch schon mitten im Thema der aktuellen Zeitqualität sind.

GONG

midway
© F.Haindl/Amadea | pixelio.de

Platzwechsel 2

The Big Picture

Die Rhythmus-Anomalie, die mir an diesem Vollmond passiert ist, kann durchaus als Metapher für die aktuelle Zeitqualität gesehen werden. Das Wetter spiegelt es so eindeutig. Die Eisheiligen zeigen uns die lange Nase, wenn wir noch länger an sie glauben. Wir hören es nicht gern, aber es ist so: wir haben den Jahreszeiten-Zyklus durchbrochen und springen nun von hier nach da. Gestern war Frühling, morgen ist Herbst und wenn du deine Suppe brav ißt (Achtung schwarze Pädagogik), ist morgen sogar Sommer.

Oder so etwas ähnliches. Es spürt sich nämlich ganz so an, als könnte es heuer im Sommer schneien. Die Wettermacher arbeiten offenbar daran. Und es würde mich auch nicht wundern, denn wir werden gerade aus den Zeit-Raum-Definitionen herauskatapultiert. Es wirkt so, als würden sich Frühling-Sommer-Herbst-Winter in immer kürzeren Sequenzen wiederholen. Am Papier schreiben wir den Monat Mai. Aber innerhalb dieses zeitlichen Rahmens war 3x Sommer, 3x Herbst, usw. Mit einem Wort: Dimensions-Wechsel.

Unsere Systeme müssen also ganz schöne Arbeit leisten, um diese tägliche Neuinszenierung lustig zu finden. Wohin diese Entwicklung führt, ist offen. Ich bin so kühn und erlaube mir den Gedanken, dass das Beamen schneller möglich sein wird, als uns lieb ist. Ich vermute, es geht so: Man denkt sich an einen bestimmten Ort und in kurzer – und immer kürzerer Zeit – erscheint das entsprechende Bühnenbild um uns. Voilà.

Das heißt, wir bewegen nicht den Körper von A nach B, sondern wir versetzen uns innerlich an den gewünschten Ort und erwirken, dass sich die Kulissen entsprechend verschieben. Kraft unserer inneren Ausrichtung senden wir immer deutlichere Signale der Neuformung. Und das Quantenfeld reagiert. Es ist der gleiche Prozess, den wir jetzt mittels mühsamer Transformation schrittweise erfahren. Je öfter wir es praktizieren, um so leichter und schneller wird es funktionieren. Scotty. you know.

Verrücktsein heisst demnach auch, sich auf das kognitive Kleinhirn nicht mehr zu verlassen. Meines wird unverläßlich. Es löscht unwillkürlich Namen, Details und Fakten aus dem Speicher. Stattdessen agiere ich so, als wüßte ich, was morgen in der Zeitung steht. Der intuitive Informationsempfang ist in den letzten Monaten um ein Vielfaches gestiegen. Wir werden kollektiv sensitiv. Fällt euch das auf?

Rein astrologisch betrachtet deutet die starke Belegung des Zwillings-Hauses auf eine Überbetonung der Informatsionsflut. Es schwirren momentan extrem viele Gedankenwellen (mit durchaus „guten Gedanken“) in der Atmosphäre umher. Es ist gar nicht so leicht, in dieser Vielheit an Impulsen die innere Ruhe zu bewahren. Wer nur ein bisschen Interesse zeigt, wird ganzheitlich berührt – und das heißt in diesen Zeiten immer auch ein bisserl transformiert.

Je nach persönlicher Prägung empfangen wir auf allen Kanälen: kognitiv im Wachbewusstsein, intuitiv im Geschehenlassen sowie im Schlaf über das Traumbewusstsein. Die berühmte Bewusstseinerweiterung wirkt sich vor allem in jenen Bereichen aus, wo wir nichts steuern können. Wir sehen, fühlen, wissen. Punkt. Und dieses innere Wissen lässt sich nicht abschalten. Es ist ein Zustand, der sich täglich anders anspürt.

Zuleich lassen die schlauen Antworten nach. Die häufigsten Sätze lauten: „ich weiß es nicht“ – gefolgt von „wir werden sehen“. Das sind ein Anzeichen dafür, dass die Stecker aus der linken Gehirnhälfte rausgezogen sind und der Jetzt-Moment sich auf eine Zeitfläche ausgedehnt hat.

Obwohl wir uns gerade im Monat der Zwillinge befinden und alles Kommunikative, Sprachliche und Stimmliche eine erdende Funktion hat, können sich die Energie-Anstiege auch so auswirken, dass es uns komplett die Sprache (oder auch Stimme) verschlägt. Ein plötzliches Verstummen muss nicht aus Unlust oder gar Arroganz geschehen, sondern aufgrund einer Frequenzverschiebung. Und diese haben wir täglich.

Schmetterlinge
© crimson | fotolia.com

Zur Zeit

Multiple Choice

Nach dem Maya-Kalender bewegen wir uns in den Tagen vom 29.5. bis 7.6. durch eine Serie von Portal-Tagen. Vor uns liegt der Korridor von Kin 106 bis Kin 115. Es ist die Welle der „Roten Schlange“. Eine intensive Zeitqualität, die sich astrologisch in der Konjunktion von Venus und Lilith (2.6.) spiegelt. Ich spüre diese Verbindung als eine eruptive Welle an weiblicher Stärke. Sexuelle Energien auch. Aber darüber hinaus eine Schubkraft für alle liebenden Königinnen.

Zugleich macht uns die Neuverkabelung im Sprachzentrum hellhörig für ungewöhnliche Laute und Töne. Während dieser energetischen Korridor-Tage bildet Merkur ein Trigon zu Neptun und Saturn (ab 3.6.). Das Unsagbare (Neptun) bahnt sich einen Weg in die Welt der Gedanken und lautlichen Schwingungen (Merkur). Mit Saturn spielt auch der Faktor Zeit eine Rolle. Das was, schon lange in der Zeitschleife gewartet hatte, kann nun ausgesprochen werden. Das bedeutet generell große Erleichterungen. Die Frösche springen aus den Hälsen.

Zu Neumond im Zeichen Zwilling (8.6.) steht Merkur heuer exakt in Opposition zu Pluto. Damit wird Verborgenes im Guten wie im Schlechten beim Namen genannt. Es ist nicht auszuschließen, dass revolutionäre Erkenntnisse und Entdeckungen, die all die Jahre verborgen gehalten werden „mussten“ nun ans Licht kommen. Das Wissen um die Neuen Energien bahnt sich einen Weg in die Öffentlichkeit. Es geschieht vielerorts.

Die unausgesprochene Frage an diesem Schütze-Vollmond ist eine ethische Grundsatzfrage: Quo vadis, Mensch? Wohin gehen wir?
Wozu nutzen wir nun all die installierten Antennen? Wozu dienen diese Informationen?

Der Schütze katapultiert sich gern in höhere Sphären hinauf. Er sucht den Sinn nicht in der Zeile der Fußnoten, sondern dort oben, wo die die großen Überschriften geschrieben werden. Auf seelischer Ebene tun wir das auch gerade. Das erklärt die Sehnsucht nach dem offenen Himmel, dem weiten Meer und der Befreiung von allem, was diese Ausdehnung bisher zurückgehalten hat.

Bevor ich mich nun für eine unbestimmte Zeit verabschiede, komme ich nochmal an den Beginn zurück. Ich hatte 24 Stunden geschwiegen. Es schien so, als wäre Lunaria verschwunden. Und ein bisschen war es auch so: Es ahnt niemand (oder doch?), dass dieser Vollmond von einer „unsichtbaren Mondfinsternis“ begleitet war.

Man konnte die Verdunkelung nicht sehen, weil der Erdschatten zu schwach war. Aber sie hat stattgefunden. Und es war eine besondere Mondfinsternis, denn sie bildete den Beginn eines 1200 Jahre andauernden Mondfinsternis-Zyklus. Man spricht von einer sogenannten „Mutter-Eklipse“, die sich in den letzten Tagen ereignet hat.

Auch wenn so große Zeitrahmen unser menschliches Vorstellungsvermögen überschreiten, so sei genannt, dass wir in diesen Tagen am Beginn einer neuen Ära stehen. Das menschliche Bewusstsein überschreitet Grenzen, indem wir Undenkbares denken. Wem dieser Horizont erst dämmert, dem/der sei gesagt, dass es ganz normal ist, nicht zu wissen, wohin diese Reise geht. Nicht der Weg ist das Ziel, sondern umgekehrt: Ziele und Wege sind das Feld, das wir bereisen. Let’s go for it.

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In diesem Sinne verneige ich mich
generell und überhaupt
vor „den Energien“ die mich immer wieder zu diesen verrückten Zeilen inspirieren
und ganz speziell vor all jenen,
die tatsächlich bis hierher durchgehalten haben.

Sei es am Alsergrund, in Neubau, Margareten,
Kukmirn, Moskau, Seitenstetten,
Winterthur, Singapur.
wo nur, wo du nur.

Ja, ich bin verrückt
und deshalb lesen wir uns wieder im neuen Format
same place, right time, out of mind
NEW-SEE-LAND is coming up
coming up soon.

Meanwhile
waves are coming in
new waves
cosmic waves
=> Halleluja

So stay in trust
stay cool
we’re coming up
coming up soon.

with LOVE from above
and vibes from the space
where details find a new place.

Ich bin, du bist
wir sind Helden
=> Heroes
in heaven on earth.

Amadea & „DAS Team“

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