Zur Zeit * 1.3.2014 * energy wave

~ Gedanken zur Zeitqualität ~

© Leonid Ikan | Fotolia.com

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~ Breaking the waves ~

Neumond im Zeichen FISCH  |  1.3.2014

Manchmal fragt sich mein Körper, wieviele unterschiedliche Dimensionen zugleich unter seiner Oberfläche wohnen. Eine Kraft zieht in den großen Frühling hinein. Die andere hält zurück, bremst ein. Was macht dich zur Stunde noch klein? Bist du das wirklich oder könnte es nicht eine Fremdenergie sein? Eine dritte Stimme sagt, das ist kosmische Energie – atme tieef ein. Eine vierte widerspricht dem allen und meint: bleib daheim, mach es dir fein und schau erst mal, was die andern treiben. Alles in einem Körper. Alles unter einem Dach. Alles zugleich hellwach. It’s Fische-Time. Und wir alle sind live dabei. Neuer Monat, bekanntes Spiel, neues Ziel…

Im neptunischen Ozean geschieht alles zugleich: Das Bleiben und das Spüren. Das Wachsen und das Herumrühren. Das Machen und das Gut-sein-lassen. Dabei sind Wetter und Gefühlslandschaft im Augenblick sehr sanft. Kurz bevor der Frühling ausbricht, ist es so klar spürbar, dass es keinen festen Boden unter den Füßen gibt. Die Erde weicht auf, gibt nach und schiebt uns im Wach- oder Traumzustand weiter. Ende und Anfang umarmen sich. In diesem Strom ist alles in Bewegung. Alles fließt. Darauf ist Verlass, aber sehr subtil. Von den großen Lawinen und zerstörerischen Schneemassen sind wir heuer verschont geblieben. Ein Segen! Stattdessen lichten sich großflächig blinde Flecken im Bewusstsein. Man spricht nicht darüber. Aber man sieht, erkennt und weiß. Und auch das ist ein Segen!
Manche „Einstellungen“, die sich in den letzten Jahren als brauchbar erwiesen haben, verstellen sich in dieser Übergangszeit, ohne dass wir es bewusst in die Wege leiten. Wer mit der Traumwelt verbunden ist, wird in den letzten Wochen vielleicht erstaunt gewesen sein, was sich jenseits des Tagesbewusstseins alles zeigt. Es macht Sinn, diese Bewegungen einzuatmen und lesen zu lernen, denn sie ergänzen die Seelen-Arbeit, die unser Wachbewusstsein in diesen Tagen überfordern könnte.
Derzeit fließen nämlich so viele Strömungen gleichzeitig ineinander und auch gegeneinander, dass es gar nicht so einfach ist, unsere Körper-Geist-Seele-Einheit in der eigenen stabilen Mitte zu halten. Die verlässliche Sicherheit weicht einer Leere, in die man erst Vertrauen gewinnen muss. Nach so viel Reinigung lernen wir gerade, uns in unserer Seelen-Identität zu verankern. Das braucht Zeit, die manche Körper über eine physische Dysbalance einfordern. Die innere Stabilität schwebt in einer Blase der Eigenschwingung. Und auch wenn sie sich im Augenblick am liebsten unter der Bettdecke spüren will, hat sie sich losgelöst von all den Meinungen, Strömungen, kollektiven Wellen und Weisheiten. Das, worauf wir jetzt bauen, ist die vielbesungene Stimme des Herzens. Und nur sie. Denn alle Wege und Umwege führen zu dieser Quelle – oder lösen sich gnadenlos auf. Das ist die momentane Zeitqualität.

Zugegeben, keine einfache Zeit, vor allem wenn man in diesen Tagen allerhand „auf die Reihe“ bringen möchte. In der Fische-Qualität geschieht viel eher das Gegenteil. Wir freunden uns mit dem No-Go an und üben uns im selbstbewussten Rückzug. Ehrgeiz ist da fehl am Platz. Die Tun-Ebene hat sich in den letzten Wochen zu einem Geschehens-Geflecht entwickelt. Mal machen wir was ganz aktiv. Mal lassen wir „es“ laufen. Mal warten wir ab, schlafen eine Nacht drüber und staunen, was sich getan hat. In jedem Fall sind die Ergebnisse nicht mehr in direkter Folge von bewusstem Bemühen, sondern Teil eines größeres Tanzes. Der zwingende Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung existiert nicht mehr wie bisher. Je mehr die innere Ausrichtung mit einem höheren Bewusstsein gleichgeschalten ist, um so mehr bewegen wir uns in einer Art „karma-freien Dimension“. Das entbindet uns nicht von Selbstverantwortung, wohl aber von diffusen Schuld- und Opfer-Energien, die am Rockzipfel hängen. Sie lösen sich von Jahr zu Jahr mehr auf. Nach und nach weicht der tiefsitzende Leistungszwang. Es keimt zusehends die innere Erlaubnis, einfach zu SEIN. Dieses innere Gefühl ist wie eine zarte Pflanze, die jedes Jahr um diese Jahreszeit ein Stück weiter wächst. In den letzten Jahren ist sie offensichtlich schon so groß geworden, dass ich heuer erstmals kein schlechtes Gewissen habe, wenn ich in der Vorbereitung auf diesen kommenden Manifestationszyklus immer noch irdisch „planlos“ bin. Aber ich bin. Und ein anderer Teil arbeitet, wenn auch ganz tief im Inneren oder ganz weit von der Eurozone entfernt. Unsere Körper bilden die Brücke zwischen den Ebenen. Auch deiner.

Waren die neptunischen Wellen immer auch eine Zeit des Stillstands, so erlebe ich sie heuer erstmals als feinstoffliche Schaffensperiode. Im Fische-Monat wird es deutlich, dass Projekte nicht mehr „durchgezogen“ werden, sondern: sie fügen sich. Und ein Gefüge ist mehr als die Summe der Einzelschritte. Gute Ergebnisse lassen sich nicht mehr in ihre Details auseinanderdividieren. Es geschieht im Team. Kooperation mit Energien, die gar nicht mal alle zur gleichen Zeit um einen Tisch sitzen müssen – ja nicht mal auf einem anderen Kontinent am Bildschirm erreichbar sind. Vieles „er-gibt“ sich tatsächlich aus dem Zusammenwirken der Gedanken, inneren Bilder und Traum-Informationen, die in uns, mit uns und durch uns wirken. Die neuen Projekte sind magische Kompositionen aus gleichschwingenden Frequenzen, die wir wellenartig empfangen und aussenden. Wer sich aufeinander „eintunen“ kann, tut sich leicht. Wer sich dieses Schöpfungsprozesses bewusst ist und die Freude daran bewahrt, erlebt es als wundervolle Erfahrung hier zu sein, trotz aller Sehnsucht nach Zuhaus‘.

A propos…

© Silke Büttner

© Silke Büttner

Übergang

Exakt zu Monatsbeginn haben wir den Neumond im Zeichen Fisch. Das ist im Grunde eine sehr sanfte Energie. Je nach Befindlichkeit des inneren Seelenwesens ist uns nach Rückzug und Schlaf oder vielleicht auch nach kreativer Empfängnis und Verschmelzung auf anderer Ebene. In den Tagen um den Neumond findet generell ein lautloser und unsichtbarer Energiewechsel statt. Manchmal ist es, als würden wir über Nacht ein neues Kapitel aufschlagen. Oder wir wollen nicht mehr – und sagen es auch, was bereits eine Toröffnung erwirkt.
Das Thema der Fische-Zeit ist unsere spirituelle Identität. Wo wurzelt meine Seele? Wer beseelt mich? Bin ich heute mehr Körper? Bin ich mehr Geist? Bin ich ident mit dem Wesen, das durch mich wirkt? Wer ist das Wesen, das „ich“ spricht?
Mit anderen Worten: wie geht es deiner Seele in deinem Körper? Ist sie hier gut versorgt? Fühlt sie sich sicher? Gut eingekleidet im Menschenkostüm?
Auf all diese Fragen gibt es Antworten aus dem Kopf und Antworten aus dem Bauch. In diesen Tagen fühlen wir – und wissen zugleich vielleicht so wenig wie nie zuvor. Die Rückverbindung ereignet sich in der Stille. Der Neumond ist ein zeitlicher Ruhepol, der zugleich auch ein Tor ist. Nutze deinen Besuch hier und komm mit.
Betrachte das obige Bild für ein paar Sekunden.
Und lass deine Augen weiterlesen, wenn du mit allen Anteilen „durch“ bist.

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Wenn du das Gefühl hast, du wurdest in den letzten Tagen zu sehr geschoben oder bist zu sehr „überflutet“ worden, dann halte inne. Vergrößere deine Perspektive. Weder bist du der kleine Fisch, der gegen den Strom schwimmt (das wäre viel zu mühsam), noch bist du der Haifisch, der die anderen frisst (das haben wir nicht mehr nötig). Viel schöner: erlaube dir den Gedanken, dass du der gesamte Ozean bist. In uns fließen die Strömungen gerade auf mehreren Ebenen in unterschiedliche Richtungen. Die Astrologen nennen es „Rückläufigkeit“ der Planeten. Das ist ein großes Thema, um das kein Astrologe in diesen Tagen herumkommt.
Die Erklärungen über das Phänomen der rückläufigen Planeten sind mir in den letzten Wochen so oft begegnet, dass ich es selbst bereits zu hinterfragen begann. Was bedeutet es, wenn wir so oft darauf hingewiesen werden, dass archetypische Kräfte für eine Zeit lang nicht „nach vor“ sondern scheinbar rückwärts, also in die Vergangenheit wirken?

Karl-Heinz Laube | pixelio.de

Karl-Heinz Laube | pixelio.de

Breaking the waves
Natürlich dienen solche Phänomene dem Prozess der Verinnerlichung wie auch der Bewusstwerdung. Zugleich haben wir mit jedem rückläufigen Planeten eine Schiene, über die wir parallel zur linearen Zeitschleife zweigleisig fahren. Bisher hatten wir Phänomene dieser Art im kommunikativ-geistigen Bereich (v.a. über Merkur) als Chance der Aufarbeitung und Beendigung offener Projekte erfahren. Mit der rückläufigen Venus (Dez.-Jän.) kam die Dimension der Beziehungen und Partnerschaften hinzu. Wenn ab heute (1.3.) auch die von Natur aus vorwärtsdrängende Mars-Qualität für mehr als zwei Monate (nämlich bis 20.5.)  im Retro-Stil erfahren wird, dann ändert sich nicht nur der „Tun-Modus“, sondern es verschiebt sich in diesen Wochen mitunter auch die gesamte Zeitwahrnehmung. Wir erfahren rückläufige Planeten generell als Phasen der Verinnerlichung. Mit Mars erleben wir eine ungewohnt entschleunigende Kraft. Mars ist die Trieb- und Antriebskraft, die von Natur aus auf Vorwärtsdrang programmiert ist. Schritte dieser Art lassen uns lineare Fort-Schritte erfahren. Wenn diese nun auf der einen Seite tatsächlich geschehen (weil sie in der Natur so programmiert sind) und zugleich aber in einer in einer intensiv „aufgeladenen“ Form rückwirkend auf anderen Ebenen stattfinden, dann ist mit interessanten Phänomenen zu rechnen. Zugleich mit Mars beginnt nämlich am 2.3. auch die rückläufige Phase des Saturn. Damit verweist der große chronologische Zeit-Anzeiger ebenso auf eine andere Erfahrungsschichte.
Die rückläufigen Planetenphasen haben alle eines gemeinsam: sie verlangsamen das gewohnte Fortschritts-Tempo. Wer immer nur nach vorne strebt, erfährt die Entschleunigung als störend. Zugleich üben wir in diesen Phasen den Ausstieg aus der Linearität der Zeit. Wir werden daran erinnert, dass mehreres auf unterschiedlichen Ebenen zugleich geschieht – seien es Menschen aus früheren Lebensabschnitten, die wie aus einem alten Film plötzlich in die Jetzt-Zeit auftauchen oder auch Fertigkeiten, Künste, Gaben bis hin zu Projekten, die wir mal „angerissen“ haben und die sich nun erneut hereinspielen. All das, was wir teilweise gewollt oder ungewollt ausgelagert haben und dennoch Teil von uns ist – all das fließt eines Tages zurück. Die kommenden Wochen sind eine solche Zeit. Also seid bereit. Wir wirken tatsächlich auf frühere Zeitschienen ein! Das ist die Magie daran. So lernen wir in diesem Frühjahr in kleinen Schritten aus der zwingenden linearen Zeiterfahrung auszusteigen. Es geschieht ganz sanft und subtil. Nutzen wir diese Zeitqualität.

Überdies wechselt der aufsteigende Mondknoten aus dem Zeichen Skorpion ins Zeichen Waage. Alle Seelen, die so eine Sehnsucht danach haben über Beziehungen und Partnerschaften wachsen und lernen zu wollen, sind nun hellwach. War die Skorpion-Knoten-Phase der letzten eineinhalb Jahre eine Zeit der karmischen Transformation, so gleiten wir nun in eine ganz neue Erfahrungsebene hinein: die Zeit der Begegnungen. Sie dauert bis November 2015!
Mit diesem Neumond fließen wir somit auf mehreren Ebenen durch ein Übergangstor. In den kommenden Tagen bis zum Frühlingsbeginn bewegen wir uns durch das berühmte Schwellenland. Auch wenn die Natur schon den Frühling ankündigt, so eröffnen uns die inneren Energien gerade jene Räume, die das Ende mit dem Anfang verbinden. Eine magische Zeit.
Wie du dir diese Energie in den Alltag mitnehmen kannst?
Wenn du deine eigene Heilerin wärest, was würdest du dir im Augenblick empfehlen?
Was würdest du dir für die kommenden Wochen empfehlen?
Was würdest du dir für dein Leben empfehlen?

Siehst du, so einfach ist es.
Gegrüßt sei das Göttliche in dir.
NAMASTE.

© Harald Biebel | Fotolia.com

© Harald Biebel | Fotolia.com

Zum Abschluß noch etwas Phänomenales: Bewegende Worte

Wir lesen uns wieder zur nächsten Welle.
Bis dahin findet ihr mich im Facebook („Lunaria Zeitqualitäten“) oder vielleicht bald schon bei einem neuen Online-Walk? Das Team in mir arbeitet daran…
Amadea & the waves of Love

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Angebot: Im Monat der Fische sind die Mondhoroskope („Moonspirits“) vergünstigt. Für alle Bestellungen von 19.2.-20.3. gilt der Angebotspreis von € 30.- (statt € 35.-).  =˃ Texthoroskope
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Danke…Von Zeit zu Zeit erreicht mich ein real-energetischer Rückfluss aus der großen Masse derer, die ihr seid. Das freut mich nicht nur, es berührt mich auch, denn Wertschätzung tut einfach gut. Mir auch… Die magischen Zahlen erreichen mich über =˃ PayPal oder über die Easy Bank Wien (lautend auf Mag. Amadea Susanne Linzer, BIC: EASYATW1 IBAN: AT481420020011244964) aber wie immer vor allem auch hier: ♥ DANKE

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