Zur Zeit * 7.8.2017 * energy wave

~ Gedanken zur Zeitqualität ~

© javier brosch | Fotolia.com

Birth in progress

Vollmond im Zeichen WASSERMANN   I  7. 8. 2017

Das Tier-in-mir läuft seit Wochen im Käfig hin und her, legt sich mit Lust und Wonne allem Bisherigen quer. Alles ist mir recht, bitte nur nicht das Gleiche wie gestern. Der Fall ist klar: Etwas Neues muss her. Bitte sehr.

Für die einen ist es ein alles zerstörender Gewitterregen, der nun niedergeht, für die anderen ein erkenntnis-flutender Jahrhundert-Segen. In beiden Fällen ist das Ergebnis das gleiche. Es spült die alte Frage an Land: Wo ist mein Platz hier in diesem Szenario? Passt mir die Rolle noch? Mit wem will ich weiterhin zusammen spielen? Oder gibt es nicht eine neue Rolle für mich in diesem Theater? Die Stumm- und Nebenrollen kenne ich schon alle. Lach.

Deutlicher kann sich ein Umbruch nicht ankündigen. Rechtzeitig zu Vollmond werden die Wellen, die sich unter den Hautschichten des Alltags zusammengebraut haben, nun auch meteorologisch sichtbar. Wetterumschwung. Sommerpause. Zeit, um aus der Distanz heraus einen Blick auf „das Ganze“ zu werfen. Und siehe da: Je ferner der Alltag, umso klarer die Erkenntnisse. Es scheint so, als wären wir gerade auf so vielen Ebenen Former und Reformer unseres Selbst zugleich. Aber diesmal ohne Gejohle, ohne Tamtam. Sei jetzt bitte mal selbst dein Erfinder, lautet das Motto. Ja, ICH BIN. Und füge hinzu, dass diese Geburt noch nicht zu Ende ist. Vermutlich noch lange nicht. Im Augenblick dreht sich alles mit der Finsternis. Wir haben vollen Mond im Zeichen: WASSER, oh Mann!

Manche Vollmonde kündigen sich wirklich schon lange im Vorfeld an. Dieser ist so einer. Wenn sich also in den letzten 24 Stunden Unmengen von Wasser über manche Orte in Mitteleuropa ergießen und viel mehr wegspülen, als den Bewohnern lieb ist, dann ist damit ein Cut, ein Einschnitt, eine gröbere Wende angezeigt. Für die einen mögen es Zyklen sein, die im letzten Jahr begonnen haben und die nun eine finale Schubkraft auslösen. Für andere sind es weitaus grobmaschigere Muster, die sich in diesem Jahr in Wellen transformieren. (siehe auch Matrix 2017).

Der Sommer markiert nicht nur die Jahresmitte, sondern in diesen Wochen öffnen sich zugleich Fenster in die angrenzenden Bereiche – seien sie räumlich, zeitlich, energetisch, philosophisch oder intellektuell. Warum nicht. Die immerwährende, nicht zu bremsende Ausdehnung unseres Selbst mag sich (in der Hitze der letzten Tage) wie eine Fatamorgana angespürt haben. Es spielt sich das Bewusstsein hoch, dass es neben dem bisherigen Fahrwasser auch andere größere, wildere, sanftere, tiefere oder gar seichtere Bahnen im Parallel-Modus gibt. Nein Erdling, du bist nicht getrennt. Alles ist da. War immer da, auch wenn du dich in den letzten Jahren im Internet ausgedehnt, um nicht zu sagen darin zerfranst hast.

Nun, im Jahre 2017, zieht sich ein Netz der letzten 19 Jahre zusammen und drückt so manches aus den letzten beiden Jahrzehnten hoch. Unterschiedliche Fäden verknüpfen sich, bilden ein neues Gewebe. Oder, anders ausgedrückt: Was kommt zu dir zurück? Welche Felder hast du auf der Zeitleiste seit 1998 durchkreuzt? Was träumt und schäumt sich in den Atempausen zu dir herein? Ausatmen.

Astrologisch lassen sich diese großen Zyklen mit den beiden Finsternissen erklären: Dieser Vollmond (7.8.) geht mit einer partiellen Mondfinsternis einher. Da das Maximum der Verfinsterung bei uns schon bald nach Sonnenuntergang stattfindet, wird davon nicht so viel zu sehen sein. Aber was können wir schon mit beiden Augen sehen? Auf die Wirkung kommt es an. Und diese mag sich zunächst mal so anspüren, als würden wir das Spiel mit Nähe und Distanz wieder aufrollen. Und zwar auf vielerlei Ebenen, nicht nur privat.

Das Zeichen Wassermann steht für das Geistige, Visionäre, für Ideen, Ideologien und ihre Reformen. Sind die Foren, Gruppen, Vereine und Clubs der letzten Jahre noch jene Räume, in denen ich mich nach wie vor gerne einbringe? Oder tanze ich bereits längst aus der Reihe?

Es gibt den Begriff der „geistigen Heimat“. Es ist der Ort, wo man sich geistig auflädt. Nahrung wird hier in Form von Inhalten, Haltungen und Überzeugungen weitergereicht. Je nach Veranlagung sind sie manchen mehr, manchen weniger bewusst. Vielleicht geht es manchen von euch in diesen Wochen ähnlich wie mir. Das, was mich gestern noch geistig gut genährt hat, schmeckt heute abgelutscht, ausgelaugt, leer. Es ist also wieder mal Zeit, die Bücherregale auszumisten und die Bestände weiterzureichen. Zugleich hab ich extremen Hunger nach neuer Lektüre, als sei die Intellektuelle in mir ist wiedererwacht.

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Wenn von Nähe und Distanz die Rede ist, dann ist damit natürlich auch in erster Linie die eigene Performance zu hinterfragen. Fühle ich mich unter den Schlagworten und Tags, unter denen ich meinen Namen googlen kann, denn überhaupt noch wohl? Will ich noch so wie bisher gesehen, gesucht und gefunden werden? Es bleibt hier bei der bloßen Frage. Die Antworten könnten Seminare füllen.

Wie sehr hat sich unser Leben durch diese „digitale Revolution“ in den letzten Jahren verändert? Eine große Frage, die ebenso mit diesem Vollmond anklingt wie die Sehnsucht nach der Zeit, wo es all die virtuellen Verlockungen noch nicht gab.

Ja, liebe Leserschaft, solch unfassbar reaktionäre Gedanken schwirren an heißen Tagen durch den Kopf einer Unsichtbaren, die ohne Internet keine Chance hätte sich mitzuteilen. Keine Frage. Und dennoch tut ein bisschen Korrektur nach zwei Jahrzehnten gut. Mehr oder weniger.
Übrigens lassen sich diese Verschiebungen auf politischer Ebene gerade ebenso wunderbar beobachten. A propos. Mit dem kommenden Neumond (21.8.) geht dann eine Sonnenfinsternis einher, wobei der Kernschatten in den USA liegt…

Ohne das nachbeten zu wollen, was die astrologoiden Blogger bereits seit Wochen käuen und wiederkäuen, sei nur das eine angemerkt: Finsternisse weisen auf intensive auch globale Veränderungen hin, wobei sich die auslösenden Ereignisse je nach individueller Konstellation im Vorfeld oder erst im Nachhinein ereignen. Ihnen gemeinsam ist die tiefgreifende Wirksamkeit. So schließen wir mit diesen beiden Finsternissen den Zyklus ab, der 1998 begonnen hat. Eine beachtliche Welle also, die sich hier in vielen kleinen Windungen und Wendungen durch dieses Jahr hindurchzieht.

Es wundert also nicht, wenn wir in diesem Sommer außer der großen Lust auf Veränderung, Freiraum, Rückzug oder Distanz zum Bisherigen im Augenblick keine konkreten Maßnahmen ins Auge fassen, geschweige denn ergreifen können. Wir gehen nämlich erst durch die Waschanlage. Und es immer wieder spannend zuzusehen, wie das eigene Fahrzeug unter den großen wuscheligen Rollen verschwindet und dann nach wenigen Minuten blitzblank wieder freigegeben wird. Ich mag das.

Aber keine Sorge, so krass wird es sich nicht anspüren, denn wenn man sich von diesen kollektiven Depro-Gesängen freihalten kann, dann sind in den nächsten Wochen auch ganz angenehme Kräfte am Wirken. Das ist der Zauber dieser Wochen. Zur optischen Untermalung haben wir in den Tagen von 11.-13. August einen Sternschnuppen-Schauer. Wie jedes Jahr im August sind die Perseiden im Anflug…

In diesem Sinne lehnt euch zurück im Liegestuhl des Sommers 2017, genießt eure Einzigartigkeit und/oder lasst euch von den kosmischen Schubkräften zu neuen, längst fälligen Taten inspirieren. Das Baby muss ja nicht gleich laufen können….

With LOVE from earth & above
Amadea | Falcamea | Lunaria

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Sollte sich jemand ganz exklusiv und individuell von mir schriftlich begleiten lassen wollen: Ab 13.8. wird wieder ein Platz frei für einen Cloud-Walk. Was das ist und wie es funktioniert, lest ihr => hier
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Energien fließen…
Die „Gedanken zur Zeitqualität“ entstehen im freien Fluss. So soll es auch bleiben. Manchmal lösen sie einen Impuls zum finanziellen Rückfluss aus. Das berührt mich immer noch und gibt mir ein Zeichen, dass ich mit dieser unbezahlbaren Arbeit noch nicht aufhören soll. So lerne ich allmählich, dass mein Wirken wertvoll ist.
Energien erreichen mich über =˃ PayPal (amadea.linzer[at]gmx.at) oder über die Easy Bank (die Bankdaten gebe ich auf Anfrage gerne persönlich bekannt).

Vielen Dank. 
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